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+++ Update Festwochenende und Jubiläumskonzert +++

Wir haben uns basierend auf den Verordnungen dazu entschieden, sowohl Jubiläumskonzert als auch Festwochenende anlässlich des 100-jährigen Jubiläums auf 2021 zu verschieben.

Folgende Termine sind geplant:
Jubiläumskonzert: 18.04.2021 in der Erwin-Braun-Halle
Festwochenende: 24.-26.09.2021

Bitten merken Sie sich diese Termine vor. Sobald wir mehr Informationen haben, werden diese hier und im Rundblick bekannt gegeben.

100 Jahre Musikverein Trachtenkapelle Stadelhofen e.V.

Wir feiern im Jahr 2020 unser 100-jähriges Bestehen! Hierzu veranstalten wir dieses Jahr ein besonderes Jubiläumskonzert und eine große Jubiläumsfeier.


Jubiläumskonzert

Am 29. März um 18 Uhr veranstaltet die Trachtenkapelle ein Jubiläumskonzert in der Erwin-Braun-Halle Oberkirch. Das Konzert unter dem Motto „Jubiläum“ findet erstmals unter der Leitung unseres neuen Dirigenten Ulf Schuster statt. Mit einer Mischung aus traditioneller, wie auch moderner und orchestraler Blasmusik möchten wir Ihnen einen Abend bieten, den Sie so schnell nicht vergessen werden.

Durch das Programm führen Sie Diana Vogt-Bruder und Klaus Müller. Das Programm können Sie jetzt schon >>hier<< einsehen. Einlass ist ab 17 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf für 8 Euro bei allen Musikerinnen und Musikern erhältlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise haben wir uns entschieden, das Jubiläumskonzert auf einen noch unbekannten Termin zu verschieben (siehe Artikel oben).


Jubiläumsfeier

Am 19. und 20. September findet unser großes Jubiläumsfest statt. Lassen Sie mit uns 100 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren. Neben einem Festgottesdienst kommt auch unser Patenverein aus Stadelhofen-Bamberg zu Besuch und wird am Samstagabend für beste Stimmung in der Renchtalhalle sorgen. Mehr Details hierzu werden zeitnah bekannt gegeben.

Wir hoffen Sie in unserem Jubiläumsjahr bei unseren Festen begrüßen zu dürfen.

22. Schlachtfest in Stadelhofen war ein Renner

(Text: Wolfgang Löhnig, ARZ)

Wenn früher ein Schlachtfest angekündigt war, mussten sich die  Betroffenen intensiv und lange darauf vorbereiten. Wer meint, in der heutigen Zeit geht alles viel  schneller, der täuscht sich gewaltig. Wie schwierig es ist, ein Schlachtfest zu veranstalten, davon können die Mitglieder des Musikverein-Fördervereins Stadelhofen ein Lied singen.

Die Freude vergangener Zeiten, die bei einem Schlachtfest herrschte, hat sich auf die Besucher des Schlachtfestes in der Stadelhofener Renchtalhalle übertragen. Die Mitglieder von Förderverein und Musikverein, die zur Arbeit eingeteilt waren, freuten sich über Hochbetrieb. Keiner der Gäste sollte lange auf Speis und Trank warten müssen.

Ab 11 Uhr standen die Kunden am Ausgabeschalter und bestellten Kesselfleisch und Würste. Dazu gab es ein leckeres Sauerkraut und Kartoffelstampf. Alle, die sich an das  frühere „Spießrecken“ erinnerten bestellten eine kräftige „Metzelsupp“. Die beiden Vereine hatten sich auch personell so gut aufgestellt, dass kaum Wartezeiten zu vermelden waren. Die Musiker wussten, was sie bei ihrem 22. Schlachtfest erwartet. Neben der Schlachtplatte gab es Bratwürste und panierte Schnitzel, Beilagen  waren ausreichend geordert: Bauernbrot, Pommes und andere Leckereien. Gegen Nachmittag wurde neben zünftiger Bauernvesper auch „Pulled Pork“ angeboten. Dazu gab  es heimische Biere  und Weine. Und es wurde auch Kaffee und Kuchen serviert. Später gab es die Verlosung einer wertvollen Tombola.

Freunde der Blasmusik

Für die Besucher, alles Freunde der  Blasmusik, waren befreundete Musikkapellen aus der Nachbarschaft eingeladen worden, die zur Unterhaltung aufspielten. Die Kapelle aus Tiergarten spielte zum Frühschoppen und zum  Mittagessen, zur Kaffeezeit unterhielten die Freunde aus Rheinbischofsheim und Kork das Publikum.  Die Kapelle aus Hofstetten setzte den Schlusspunkt unter einen arbeitsamen, aber erfolgreichen und  vor allem unterhaltsamen Sonntag.

22. Stadelhöfer Schlachtfest

Am Sonntag, den 3. November 2019 lädt der Förderverein des Musikverein Stadelhofen ab 11.00 Uhr zum 22. Großen Schlachtfest in und um die originell dekorierte Renchtalhalle in Stadelhofen ein. Es werden typische Schlachtspezialitäten angeboten, für zünftige musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt.

Der Herbst breitet sich allerorts unübersehbar aus. Das war früher der Zeitpunkt, als die Bauern Ihre sorgsam gehegten Schweine, die sie den ganzen Sommer kräftig gefüttert hatten, aus dem Stall holten. In der Schlachtküche wartete schon der Metzger, damit das große Schlachtfest endlich beginnen konnte. Der Ofen war bereits mit Holz angeheizt und in dem großen Kessel darüber dampfte es ordentlich, damit das traditionelle Kesselfleisch gleich im Sud gekocht werden konnte. Anschließend kamen Nachbarn und Freunde vorbei, um die besondere Spezialität am Schlachttag genießen zu können.
Diese Tradition lässt der Förderverein des Musikverein Stadelhofen in unserer hektischen und Fast-Food-orientierten Zeit mit dem Schlachtfest seit einigen Jahren wieder aufleben. Die Bevölkerung nahm in den vergangenen Jahren dieses Fest der etwas anderen Art mit großer Begeisterung auf. Jedes Mal herrschte beim Schlachtfest vor und in der Halle Hochbetrieb und eine großartige Stimmung.

Sobald der Besucher sich dem Festplatz nähert, wehen ihm die angenehmen Düfte, die bei einem Schlachtfest in der Luft liegen, um die Nase. An vielen Marktständen in der Obsterfassungshalle wird gekocht und gebrutzelt, was früher auf den Bauernhöfen nach dem Schlachten zubereitet wurde.
Dazu gehört das erwähnte Kesselfleisch, wie auch Gesalzenes, Bratwürste, Blut- und Leberwürste, sowie panierte Schnitzel. Als Beilagen werden frisches Sauerkraut, Kartoffelbrei, Bauernbrot oder Pommes frites angeboten. Die legendäre „Metzelsupp“ sowie ein zünftiges Bauernvesper dürfen natürlich auf der Angebotspalette nicht fehlen.
Zu diesen deftigen Speisen werden Ihnen Biere und Weine aus der Region angeboten, sowie alkoholfreie Getränke, sind auf der reichhaltigen Getränkekarte zu finden.
Am Nachmittag kann in gemütlicher Runde, bei Kaffee und Kuchen, oder mit einem „Verrisserli“, das Essen abgerundet werden.

Damit alle Besucher auf Ihre Kosten kommen, werden die Veranstalter den Festplatz wieder originell umgestalten, damit er an ein Schlachtfest wie in alten Zeiten erinnert. Alte Weinfässer dienen als Stehtische und laden zum Verweilen ein. Viele originell angebrachte Dekorationen und alte Utensilien lassen das einstige Flair wieder aufleben. Kurzum, der Besucher wird sich in Stadelhofen rundherum wohlfühlen.

Für die zünftige musikalische Schlachtfestunterhaltung der Festbesucher ist ebenfalls bestens gesorgt. Die Musikerbühne ist wie in den vergangenen Jahren in der Hallenmitte platziert, damit die Kapellen stärker im Mittelpunkt stehen und eine direkte Verbindung zwischen dem Publikum besteht.
Die Musikkapelle aus Tiergarten präsentiert sich Ihnen dieses Jahr zum Frühschoppen und Mittagstisch ab 11:30 Uhr, anschließend unterhalten sie unsere Musikfreunde aus Rheinbischofsheim und Kork. Den musikalischen Schlusspunkt zur Verlosung der „Großen Tombola“ setzen in diesem Jahr die Musiker aus Hofstetten.

Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, Lose für die große Tombola mit wertvollen Hauptpreisen zu erwerben.

Auf Ihr Kommen freut sich Ihr Förderverein des Musikverein Stadelhofen.

Musikverein reiste nach Tirol

Der Musikverein Trachtenkapelle Stadelhofen e.V. unternahm vom 19. bis 21. Juli eine gemeinsame Reise nach Fiss, gelegen auf einer Terrasse oberhalb des Oberinntals im Tiroler Oberland.

Die Anreise erfolgte am Freitagmittag mit dem Bus, nach einigen Pausen zur Stärkung kam der Verein am Abend in Österreich an. Der späte Abend war anschließend den Musikern zur freien Verfügung gestellt. In dem Touristenort Fiss gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Abendunterhaltung – von Apres Ski Bars bis zu gehobenen Restaurants. Auch außerhalb der Winterzeit ist die Region Serfaus-Fiss-Ladis bei Wanderern sehr beliebt und gut besucht.

Am Samstagmorgen stand eine gemeinsame Wanderung zum Sommer-Funpark Fiss auf dem Programm. Hierbei handelt es sich um einen Freizeitpark auf der nahe gelegenen Möseralm mit Attraktionen, von denen die Musiker samt Anhang fleißig Gebrauch machten. Der restliche Tag stand wieder zur freien Verfügung. Während manche sich dafür entschieden die Gipfel des Gebirgskamms zu erklimmen, zog es andere mit der Sommerrodelbahn zurück zur Talstation. Am Abend folgte eine gemeinsame Wanderung zum Restaurant Madatschen, in welchem der Verein mit traditioneller regionaler Livemusik beim Essen unterhalten wurde. Mit einer Fackelwanderung ging es am späten Abend zurück zum Hotel. Der Abend endete nicht allzu spät, denn am nächsten Tag stand ein Auftritt auf dem Plan.

Mit dem Lift ging es am Sonntagmorgen zum Panoramarestaurant „Bergdiamant“ auf 2.436 Metern Höhe. Die ursprüngliche Planung sah vor, dort auf der Sonnenterasse mit fabelhafter Aussicht ein Frühschoppenkonzert zu veranstalten. Tiefe Wolken führten jedoch dazu, dass der Auftritt in das Restaurantgebäude verlegt wurde. Der Musikverein spielte unter der Leitung von Hilger Honauer für zwei Stunden auf und machte nebenbei auch in Österreich Werbung für den Renchtal-Tourismus. Mit viel Applaus und Zugaben verabschiedet, sowie nach einer stärkenden Mahlzeit, ging es schon wieder zurück mit dem Bus auf die Heimreise. Erschöpft vom Wochenende – aber gestärkt in der Vereinsgemeinschaft – kam der Musikverein am späten Abend auf heimischen Boden wieder an.

Symbadisches Wiedersehen

Erschienen in der ARZ am 2. April. Text von Wolfgang Löhnig, bearbeitet von Christoph Fischer.

Im Frühjahr jeden Jahres freuen sich die Bürger von Stadelhofen und deren Gäste schon immer lange auf das Konzert ihrer Trachtenkapelle. In diesem Jahr gab es beim Frühjahrskonzert ein symbadisches Wiedersehen mit den Musikern aus Buchenbach.

In diesem Jahr fiel den Zuhörern besonders der neue Sound auf, den die Kapelle drauf hatte, der neue Dirigent Hilger Honauer dirigierte zum zweiten Mal das Frühjahrskonzert und bewies zusammen mit den Musikerinnen und Musikern, dass man gut zusammenpasst. Das äußerte sich in der herausragenden Form der Aktiven. Wieder mit von der Partie und gut in Form waren die Ansager Diana Vogt-Bruder und Klaus Müller. Sie versprachen, ganz exklusiv die brandneusten Musikstücke der symbadischen Musiker Stadelhofens, dazu beeindruckende Soli. Nicht zu viel versprochen hatten sie, als sie zum Beginn des Doppelkonzerts eine Halle voller musikbegeisterter Gäste begrüßten, man musste noch Nachstuhlen, damit alle Platz fanden.

Dann begann die Trachtenkapelle mit „A Little Opening“. Die Fanfare für Concert Band versöhnte denn auch die Ansager, die den Saal verlassen hatten, weil sie und das Publikum nicht mit Fanfarenklängen begrüßt wurden. „Gnädigst“ zeigte man sich wieder, als die Kapelle mit ihrer Musik begonnen hatte. „The Witch and the Saint“, die Hexe und die Heilige spielte zurzeit als die Häscher der Inquisition zur Hexenjagd rüsteten, packend die Musik mit vielen Taktwechseln und Gänsehaut-Feeling. Romantisch das folgende Stück „Träne“ mit den Solisten Joshua Ell und Felix Vogt. Ell an der Trompete und Vogt am Tenorhorn begeisterten das Publikum, Beifallsstürme waren der Erfolg. Zum Concerto d’Amore von Jacob de Haan erläuterte Klaus Müller die einzelnen Phasen der Liebe, die Trachtenkapelle hatte die passenden Musik zu den Phasen, ganz gleich ob zur Phase mit der rosaroten Brille, oder jener, bei der der Partner merkt, dass die Machtkämpfe vorbei und verloren sind. Bei „Stranger On The Shore“, einem Titel von Acker Bilk aus dem Jahr 1961 bewies sich Christian Ell als herausragender Solo-Klarinettist. Still und leise war die Musik bei „After all‘“, in einem Arrangement von Hilger Honauer, also optimal auf die Trachtenkapelle angepasst, als Solisten hörten die Musikliebhaber die Trompeter Ewald Hund und Heinz Ehret. Begeisterter Beifall. Mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ besuchten die Zuhörer den gleichnamigen Nationalpark auf Neuseeland. Die Reise begann mit dem quirligen Treiben im Hafen, einem Sturm auf hoher See und mit der Entdeckung von Tasmanien. Eine Zugabe gab es noch vor der Pause.

Danach kamen der Musikverein aus Buchenbach im Schwarzwald auf die Bühne. Beachtlich, wie gut die Kapelle aus dem knapp 4.000-Einwohner starken Ort im Höllental geschult ist. Dirigent Gottfried Hummel hatte die Musiker voll in der Hand. Das Ergebnis, hervorragende Musik, die sichtlich auch den beiden Dirigenten Rudolf Heidler und Franz Schindler gefiel. Die Musiker aus dem Landkreis Hochschwarzwald begannen mit der Ouvertüre „Les Savojardes“ von Jacques Offenbach in einem Arrangement von Siegfried Rundel. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker spielten als nächstes Stück „Beauty and the Beast“. Der Abstecher in das Genre Musical begeisterte die Zuhörer. Nicht weniger konnte die Kapelle aus der Region um Freiburg die Zuhörer begeistern mit zwei swingenden und poppigen Nummern „Santana – a portrait“ und „Roger Cicero“, ein Medley des leider allzu früh verstorbenen Swing-Sängers mit einer tollen Big-Band angehauchten Rhythmik und Stilistik. Den Abschluss eines tollen musikalischen Abends mit ganz neuem musikalischen Feeling in Stadelhofen machte ein eher unbekannter Marsch des legendären Marsch Komponisten Julius Fucik. „Oncle Teddy“, machte durch seine sehr spezifische Harmonik auch vor der, für Bläser sehr untypischen Tonart „Fis-Dur mit 6 Kreuzen“ nicht Halt und war daher schon eine blasmusikalische Herausforderung. Die romantische Seite der Kapelle hörten die Besucher mit „Namasté“ von Harry Richards. Die Musik animierte die Zuhörer zu anhaltenden Beifall-Kundgebungen, sodass auch die Breisgauer Kapelle nicht ohne Zugabe von der Bühne kam.

Vorsitzender Helmut Vogt und das Präsidiumsmitglied des Acher-Renchtal-Musikverbandes (ARMV) Karl Bühler ehren Jürgen Ell für seine 40-jährige aktive Musikerzeit in Stadelhofen. Eigentlich sei er bereits 41 Jahre im Verein betonte Bühler, allerdings konnte die Ehrung im vergangenen Jahr wegen einer Erkrankung nicht durchgeführt werden. Ell sei ein begnadeter Musiker, der sogar die Griffe bei seinem Tenorhorn umbauen ließ, damit er weiter spiele kann. Die Goldene Ehrennadel des BDB überreichte Bühler, vom Verein bekam er eine weitere Urkunde und ein Präsent.

„Es ist der Reiz des Unbekannten“

Dieses Interview von Wolfgang Löhnig (ARZ) mit Gottfried Hummel (Dirigent des Musikverein Buchenbach) erschien am 30. März in der Acher-Rench-Zeitung.

Kapelle aus Buchenbach kommt nach Stadelhofen

Der Musikverein Stadelhofen spielt am 31. März, um 18 Uhr, in der Stadelhofener Renchtalhalle. Es ist ein Doppelkonzert mit der Kapelle Buchenbach, die zum Gegenbesuch kommt. Wir haben beim Dirigenten der Gastkapelle, Gottfried Hummel, nachgefragt.

Wie kam der Besuch der Stadelhofener Musiker bei Ihnen in Buchenbach an?

Gottfried Hummel: Das Doppelkonzert mit Stadelhofen war ein großer Erfolg. Wie konnten mit den Stadelhofenern ein tolles, vielseitiges und musikalisch toll aufgestelltes Orchester begrüßen, mit einem tollen Klangkörper, klasse Solisten und einem sympathischen und hervorragendem Dirigenten.

Wie haben sie sich gefunden?

Hummel: Zustande kam der Kontakt durch einen Musikkollegen von unserem Vizedirigenten Bernhard Ketterer, der von seinem Simonswälder Musikkollegen Rainer Bär erfahren hat, dass Stadelhofen ein Partner für sein Doppelkonzert sucht. Dann ging es wie in Musikerkreisen üblich ganz schnell – der Kontakt wurde aufgenommen und alles forciert und geplant. Man macht ein gemeinsames Projekt und genießt den gemeinsamen Erfolg.

Welche Zukunftsaussichten hat die gegenseitige Unterstützung der Vereine?

Hummel: Obwohl das Konzert mit Gegenbesuch sicher eine besondere Sache ist, kann es natürlich jederzeit sein, dass sich die musikalischen Wege wieder kreuzen – sei es in Form eines Auftrittes bei einem Fest, als Gastkapelle für bestimmte Anlässe oder wenn es sich gerade ergibt, dass eine befreundete Kapelle gesucht wird. Wenn mal der Kontakt hergestellt ist, ist es kein Problem mehr.

Auf was dürfen sich die Besucher freuen?

Hummel: Ich denke wir alle, die Stadelhofener und Buchenbacher, freuen uns auf das Doppelkonzert. Für das Publikum ist es sicher interessant einmal eine Kapelle aus einem anderen Bezirk oder Landkreis kennen zu lernen – das hat weniger Musikalische Gründe als einfach das Wissen hier einen besonderen Abend in einer individuellen Konstellation zu erleben: Es ist der Reiz des Unbekannten. Die Kapellen aus den Nachbarorten kennt man ja schon – aber nun sitzen hier ganz fremde Menschen auf der Bühne und man ist gespannt was diese wohl zum Besten geben.

Wie stark ist Ihre Kapelle? Welche Musik spielen sie vorwiegend?

Hummel: Ich denke wir werden mit ca. 60 Musikern antreten. Musikalisch haben wir die ganze Bandbreite der Blasmusik dabei. Wir werden eine klassische Ouvertüre spielen, dann natürlich ein Abstecher ins Musical machen mit „Die Schöne und das Biest“, dann spielen wir zwei swingende und poppige Nummern „Santana“ und „Roger Cicero“. Den Abschluss macht ein etwas unbekannterer Marsch. Dazwischen ist noch ein sehr ruhiges und melodisches Stück „Namasté“, welches auch die ruhige und romantische Seite eines Blasorchesters und den Buchenbachern zeigen wird.

Also wird Ihr Konzert zusammen mit der Trachtenkapelle ein Erfolg?

Hummel: Es kommt natürlich darauf an wie man Erfolg definiert. Wenn es bedeutet, gemeinsam zu musizieren, Spaß an Musik zu haben und dieses dem Publikum zu vermitteln – jeder auf seine Weise und seinem eigenen Stil – wird es sicher ein Erfolg. Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Abend und das Konzert.

Einladung zum Konzert

Unser traditionelles Frühlingskonzert findet dieses Jahr am Sonntag, dem 31. März um 18:00 Uhr in der Renchtalhalle Stadelhofen statt.
Den Konzertabend eröffnet die Trachtenkapelle Stadelhofen unter der Leitung unseres Dirigenten Hilger Honauer. Mit einem fröhlichen Melodienstrauß wollen wir für Sie den Frühling in die Renchtalhalle holen.

Für den zweiten Teil des Konzertabends konnten wir den Musikverein Buchenbach unter der Leitung von Gottfried Hummel gewinnen. Nachdem wir letztes Jahr bei und zusammen mit unseren Freunden aus Buchenbach ein Konzert absolviert haben, kommen sie nun nach Stadelhofen unter dem Motto „Symbadisches Wiedersehen“.

Freuen Sie sich mit uns auf ein Konzert mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm. Karten sind im Vorverkauf bei allen Musikern erhätlich.

Musikverein Stadelhofen bilanzierte das Jahr 2018

(Text von Wolfgang Löhnig, erschienen auf bo.de am 13.02.2019, bearbeitet von Christoph Fischer)

Sowohl musikalisch als auch finanziell war das vergangene Jahr für den Musikverein Trachtenkapelle Stadelhofen von Erfolg gekrönt. Die erfolgreiche Stimmung setzte sich fort in einem gemeinsamen Essen nach Ende der Hauptversammlung. 

Den deutlich höheren Kassenbestand am Ende des Jahres wird man im kommenden Jahr benötigen, dann feiert die Trachtenkapelle ihr 100-jähriges Bestehen. Nicht zuletzt habe sich der vor einigen Jahren gegründete Förderverein wieder positiv einbringen können, indem er das Schlachtfest veranstaltete. Allein eine Schrottsammlung habe mehr als 3000 Euro Gewinn erbracht. Bedauerlich, dass der Verein für die örtliche Vereinsgemeinschaft eine stattliche Summe Umsatzsteuer an das Finanzamt hatte abführen müssen. 

Michael Grampp und Georg Bähr hatten die Kasse geprüft, Grampp attestierte eine gute Buchführung, die Entlastung – auch für den gesamten Vorstand erfolgte einstimmig. Der Verein könne derzeit auf 51 Aktive zurückgreifen, habe 139 passive Mitglieder und elf Jugendliche. Außerdem engagiere sich der Verein weiterhin bei Flötenklassen in der Grundschule, meinte der Kassier. 

Schriftführer Christoph Fischer erinnerte an das zurückliegende Engagement des Vereins. Erstmals konnte der neu hinzugekommene Dirigent Hilger Honauer die Kapelle leiten. Seither sind zahlreiche Auftritte mit dem neuen Dirigenten erfolgt, sei es bei weltlichen oder kirchlichen Auftritten. Besonders erfolgreich waren das Jahreskonzert sowie der Auftritt im Brauereihof Alpirsbach oder der im Stadtgarten von Oberkirch. 

 

Konzert in Tirol

Vorsitzender Helmut Vogt erinnerte an die kommenden Auftritte 2019: In diesem Jahr geht es im Juli nach Fiss in Tirol, dort gibt die Trachtenkapelle ein Frühschoppenkonzert in 2000 Metern Höhe. Ob sich der Verein beim 100-jährigen Jubiläum bei PWO einbringen kann, steht noch nicht fest. In jedem Fall aber werde man im Zuge des Adventskonzerts der Jugend dieses Jahr ein Kirchenkonzert veranstalten. 

Neuer Jugendleiter Julian Rohrer teilte mit, dass sich aktuell drei Nachwuchskräfte in der Flötenklasse, acht in der Bläserklasse und elf in Ausbildung befinden. Außerdem war für die Jugendkapelle YMC das Jahr sehr intensiv und ereignisreich.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Ruth Oberle, resümierte das Jahr positiv. Die erste große Aufgabe, das Ausrichten des Schlachtfestes, so Schriftführer Siegfried Hund, war ein voller Erfolg. Der Förderverein habe derzeit 72 Mitglieder. Erfolgreich war die Arbeit des Kassieres Klaus Schindler, er konnte einen erklecklichen Betrag an die Kasse des Vereins überweisen. 

Mit der Ehrung für fleißigen Probenbesuch endete die Versammlung: Insgesamt fünf Musiker hatten es geschafft, nicht mehr als dreimal zu fehlen, zweimal gefehlt hatten Simon Boschert und Ewald Hund, dreimal Luise Hund, Maria Hund und Richard Ell jun. Sie erhielten ein Präsent vom Verein.


Ehrungen für fleißigen Probebesuch. (v.l.) Vorsitzender Helmut Vogt, Luise Hund,
Maria Hund, Simon Boschert und zweiter Vorsitzender Jürgen Ell.

Musiker beim Weihnachtskonzert ausgezeichnet

(Text von Wolfgang Löhnig, erschienen in der ARZ am 18.12.18)

Mit einem geselligen Abend verabschiedete die Trachtenkapelle Oberkirch-Stadelhofen das alte Jahr. Eine Veranstaltung nach dem Geschmack der Zuhörer in der dicht besetzten Renchtalhalle. Musik, Ehrungen und ein lustiges Theaterstück gab’s zum Jahresschluss beim Weihnachtskonzert der Trachtenkapelle. 

»Hören Sie, sehen Sie und lachen Sie«, forderte der Vorsitzende Helmut Vogt die Gäste in der weihnachtlich geschmückten Renchtalhalle auf. Unter Leitung des Dirigenten Hilger Honauer legte die Kapelle sofort mit der Komposition von Erich Becht »So schön ist Blasmusik« los. 

Unmittelbar danach folgte ein Programmpunkt der den Vorsitzenden Helmut Vogt »sehr stolz macht«, die Ehrung von Musikern. Theresa Glatt, Katrin Meier und Luise Hund aus dem Querflötenregister wurden für 15 Jahre aktives Musizieren geehrt, alle über die Musik hinaus auch mit Verwaltungsaufgaben betreut, ebenso wie Christoph Fischer, der im Verein als Schriftführer agiert.  Seit 15 Jahren spielt Jonas Hund die Posaune, rhythmisch heizt Andreas Grimmig den Musikern mit seinem Schlagzeug ein. Laura Schindler spielt Saxophon, ist aber auch in der Theatergruppe des Vereins vertreten und arbeitet seit sieben Jahren im Vorstand mit. Kariertes Hemd, Festwirt und Schlachtfestkoch, das zeichnet neben seinem musikalischen Engagement auch Dominik Ell aus. 

 Seit 30 Jahren hält Simon Boschert der Musik die Treue. Zudem sorgt er sich um die Finanzen im Verein. Auch für 30 Jahre wurde Trompeter Patrick Wimmer geehrt. In jedem Jahr organisiert er den Service beim Schlachtfest. Ewald Hund ist der Musik seit 45 Jahren treu geblieben. 

Die Verbandsehrungen nahm Waltraud Köninger vor. Mit Stadelhofen verband sie, immer wieder einmal als Musikerin bei größeren Festen ausgeholfen zu haben. Deshalb kannte sie die zu Ehrenden persönlich, beispielsweise Heinz Ehret, der seit 50 Jahren aktiver Musiker in Stadelhofen ist. Die Große Goldene Ehrennadel der Verbandes war die Auszeichnung, Harry Ell, Richard Ell und Johannes Ernst, Thomas Schwenk und Helmut Vogt sind seit 40 Jahren aktiv. »Unsere Blasmusik in der Region, der ARMV aber auch der Bund deutscher Blasmusikverbände könnte ohne solch engagierte und gut ausgebildete Musiker nicht existieren«, betonte Köninger.  Präsente überreichte Helmut Vogt, der von Simon Boschert die Ehrenurkunde des Vereins erhielt. Mit dem Konzertmarsch »Mit vollen Segeln« ehrten die Musikerkollegen die Ausgezeichneten. Mit »Golden Swing Time« verabschiedete sich die Kapelle vom Publikum, denn es wartete bereits die Theatergruppe.

 

Fußball war beim Theaterstück nur noch Nebensache

Eine richtig aufgekratzte Theatergruppe der Trachtenkapelle Stadelhofen zog bereits nach kurzer Zeit das Publikum in der Renchtalhalle in ihren Bann. Bei dem Stück »Die Männer vom Dach« von Andreas Keßner ging es um die Themen Fußball und Frauen. 

Alles rüstete sich, um das Endspiel um die Fußballweltmeisterschaft ordentlich sehen zu können. Lutz Wintermeier (Moritz Dörflinger) hatte sich sogar ein neues Fernsehgerät angeschafft, riesengroß. Doch das Schicksal (oder er) machten einen Fernsehempfang durch Schneegestöber unmöglich. Und so musste Lutz auf das Flachdach des Anwesens steigen, um die Parabolantenne richtig einzustellen. Dass er allerdings die Schüssel mit einem Fäustel in die richtige Richtung drehen wollte, das machte schon stutzig. 

Als sein Freund und Nachbar Karl Oberhäuser (Marius Gerhardt) mit seinem Teleskop auf dem Dach erschien (nur von hier hat man ungehinderten Blick auf das Strandbad), war die Reparatur der Satellitenschüssel nur noch Nebensache. Man bewunderte lieber die Frauen im Bikini und ließ sich auch durch die schöne Nachbarin Tamara Kleinschmidt (Lara Bruder) nicht ablenken. Gelenkig versteckte sich Ehefrau Irene Wintermeier (Laura Schindler) hinter dem Kamin, sie wollte die Männer ausspionieren. Allerdings konnten die Männer nicht nur junge, hübsche Damen ausmachen, sie mussten auch miterleben, wie die ältere Helga Gieselbrecht (Ruth Oberle) sich umkleidete, für die jungen Männer ein Graus. 

Das gab schon wieder Verwicklungen, denn auch die Seniorin hatte gesehen, dass sie beobachtet wurde und wollte dafür durch eine Erpressung ihren Lohn kassieren. Gut gespielt von der Protagonistin, die am Ende zusammen mit Lutz verschwunden war. Auch Felix Stöckinger (Leon Müller) wusste keinen Rat, als man den Verschollenen suchte, der sich inzwischen bei der Seniorin ein Likörchen nach dem anderen genehmigt hatte, und leicht lädiert wieder auf dem Dach auftauchte. 

Das Spiel verpasst

Auch Albert Heidenau (Harry Ell) ließ am Ende sein angeborenes Denken an gute Einnahmen außen vor und freute sich über ein Bier und einen Schnaps. Es löste sich alles in Wohlgefallen und laute Rufe auf, als man erfahren hatte, dass Deutschland erneut Weltmeister geworden war. Eine große Fahne wurde geschwenkt und dem Ereignis zugeprostet. Am Ende dankte Vorsitzender Helmut Vogt den Schauspielern für die reife Leistung, Dorothee Hund und Max Wimmer für ihre Arbeit als Souffleusen, Alisa Wemlinger für die Maske und Harry Ell für seine Arbeit als Regisseur.